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NSU und die ganzen Ungereimtheiten
aktualisiert am 27.4.2018


Was soll man da groß sagen....sicher ist bei der Sache hier rein gar nichts...
Man merkt nur Eines: Hier stinkt einiges zum Himmel.

Langsam bekomme ich den Verdacht, daß das gleich vom ersten Tage an eine False-Flagg-Operation war, um die Stimmung gegen Rechte und Pro Türken, also später alle muselmanischen Asylanten anzuheizen!


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2015/2016 - Fast wäre es eine gute Komödie geworden.
Ein Meisterwerk
https://www.youtube.com/watch?v=bRD2f-mjyNE
Hier ist die NWO. Die von den ganzen Gutmenschen herauf beschworen wird.
Vielleicht denkt endlich mal EINER nach wenn er den Clip sich angesehen hat!
Genau so wird es nämlich enden!
Bitte weiter leiten!
Pflicht für JEDEN - danach seid Ihr alle kuriert vom Genderwahn, von der Zwangs-Gleichstellung und den ganzen Lügen der Eliten
Die Impfpflicht gehört da natürlich ebenfalls dazu genauso wie das Rauchverbot!

Zitat Ulrike Meinhof (1934-1976): Wir können sie nicht zwingen die Wahrheit zu sagen, wir können sie aber dazu bringen immer dreister zu Lügen.
(Es sttreiten sich die Geister, ob das wirklich von Ulrike Meinhof war. Manche behaupten es kam von dem Ehemann von Gudrun Ensslin. Aber egal, es kommt auf jeden Fall aus dem selben Stall! Und leider trifft es mehr denn je zu!)



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Die folgenden Pressemeldungen verstehen sich als chronologischer und geschichtlicher Überblick was im Laufe der Jahre passiert ist. Manche Sammlungen reichen mittlerweile aus um ganze wissentschaftliche Bücher zu schreiben. Die Kommentare bei den Schlagzeilen sind in ROT markiert und bedeuten nicht, daß sie im Artikel auch zu finden sind. Sicherheitskopien existieren natürlich, falls die Zensurkeule zugeschlagen haben sollte!

Um diesen ganzen Wahnsinn der Seite am Leben zu erhalten hier der übliche Bettelbrief oder betrachtet auch unsere Partnerseiten

falls diese Seiten nicht mehr funktionieren sollten aus Gründen der Zensur oder was auch immer bitte beim Verlag melden. Wir haben natürlich Sicherheitskopien gemacht für eine Veröffentlichung.


Pressemeldungen 2018


2.4.2018
NSU
Epochtimes: Erfundenes NSU-Opfer: Anwalt wegen Betrugs angeklagt

Im Münchner NSU-Prozess soll der Anwalt Ralph Willms aus Eschweiler ein Opfer vertreten haben, welches nicht existiert. Zweieinhalb Jahre lang vertrat er ein angebliche Opfer des Nagelbombenanschlags in der Kölner Keupstraße als Nebenkläger.

Die Türkin Meral Keskin soll bei dem Anschlag verletzt worden sein. Ein Attest belegte ihr angeblich tragisches Schicksal. 2015 stellte sich aber heraus, die Frau existiert überhaupt nicht. Der „Kölner Stadtanzeiger“ berichtete.

Da Frau Keskin trotz mehrfacher Vorladung nicht im Gerichtssaal erschien, fuhr ihr Anwalt regelmäßig an die Isar und kassierte Sitzungsgelder nebst Reisespesen in Höhe von 211.000 Euro, schreibt die Zeitung.


18.3.2018
NSU
Compact-Online: Das große NSU-Quiz

Ein Rätselspiel für Kriminalisten und Wahrheitshungrige: Zehn Morde werden dem sogenannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) vorgeworfen. Der Prozess gegen die einzige Überlebende des Trios, Beate Zschäpe, befindet sich seit Spätsommer 2017 in einer zähen Endphase. Welche Fakten sind gesichert? Hinweis: Bei einigen der folgenden Fragen sind mehrere Antworten möglich. Die Ergebnisse geben wir hier am Sonntag bekannt.

Frage 1
An welchen der 27 Tatorte, an denen der NSU Morde, Anschläge und Banküberfälle begangen haben soll, wurden DNA-Spuren von Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos oder Beate Zschäpe gefunden?

A) Bei den Banküberfällen, nicht aber bei den Tötungsdelikten.
B) Bei den Tötungsdelikten, nicht aber bei den Banküberfällen.
C) Nirgends.


13.3.2018
NSU
Journalistenwatch: NSU-Untersuchungsausschuss belastet Bouffier

Wiesbaden – Der hessische NSU-Untersuchungsausschuss lastet Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) und Sicherheitsbehörden, die ihm unterstanden, nach Informationen der „Frankfurter Rundschau“ (Dienstagsausgabe) beträchtliche Versäumnisse und Fehler an. Das gehe aus dem 713 Seiten langen Entwurf des Abschlussberichts hervor, schreibt die Zeitung. Der Ausschuss hatte sich insbesondere mit dem Mord an Halit Yozgat in Kassel am 6. April 2006 befasst.

Bouffier war seinerzeit Innenminister, hatte das Parlament aber bis Mitte Juli 2006 nicht darüber informiert, dass ein hessischer Verfassungsschützer am Tatort war und zeitweise unter Mordverdacht stand. Bouffier und seine damalige Staatssekretärin hätten „das Parlament nicht so zeitnah informiert, wie dies möglich und aus heutiger Sicht notwendig gewesen wäre“, zitiert die FR aus dem Entwurf des Abschlussberichts. Einen Fehler erkennt der Ausschuss auch darin, dass die Polizei bestimmte V-Leute wegen eines Sperrvermerks von Bouffier nicht vernehmen durfte.


21.1.2018
NSU
Achgut: Wer brachte die Polizei auf den „Döner-Morde“-Irrweg?

Kaum Glaubliches dringt derzeit vom Münchner NSU-Prozess an die Öffentlichkeit: Der Witwe des von den Neonazis um Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos am 11. September 2000 ermordeten Nürnberger Blumenhändlers Enver Simsek begegnete die Polizei nach der Hinrichtung ihres Mannes mit der ganzen gefühlskalten Erbarmungslosigkeit, zu der deutsche Bürokratien mitunter fähig sind. Sie ließ die Ehefrau zunächst nicht ans Klinikbett ihres mit dem Tode ringenden Mannes – eines von neun Opfern des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU).

Deren Mordserie wurde bekanntlich zum Teil schnell und schnodderig unter der Rubrik „Döner-Morde“ geführt und scheinbar selbstverständlich einem kriminellen „türkischen“ Untergrundmilieu zugerechnet. Die Ermittler bestanden auf einer Vernehmung von Adile Simsek im Polizeipräsidium, noch ehe sie ihren Mann besuchen durfte.

In seinem Prozessbericht vom 10. Januar 2018 listet der SPIEGEL die Fragen auf, die die Polizei damals so dringlich von Adile Simsek beantworten wissen wollte und für die es keinen noch so kurzen Aufschub zu geben schien

7.1.2018
NSU
Compact-Online: NSU: Geheimdienste am Tatort

Immer klarer wird, dass der sogenannte Nationalsozialistische Untergrund nicht an der Ermordung der Polizistin Michèle Kiesewetter beteiligt war. Vielmehr wurden in Tatortnähe über ein Dutzend Geheimagenten registriert – darunter auch US-Amerikaner.

_von Jürgen Elsässer

Hat der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) am 25. April 2007 in Heilbronn einen Mord begangen, der sich von allen anderen ihm zugeschriebenen Tötungsdelikten unterscheidet? Hat er, nach angeblich neun Morden an Migranten, eine deutsche Polizistin umgebracht? Hat er dabei, nach neunmaliger Verwendung einer tschechischen Ceska-83, eine russischen Tokarev und eine polnische Radom Vis eingesetzt?

Die stärkste Entlastung für das NSU-Trio kommt von dem Polizisten Martin Arnold, der das Verbrechen nach Schüssen in den Kopf schwerverletzt überlebt hat

Pressemeldungen 2017


7.12.2017
NSU
Compact-Online: Sozis, Nazis & Mafiosi

War der sogenannte NSU gar keine «nationalsozialistische» Untergrundgruppe, sondern eine Killerabteilung der Organisierten Kriminalität, die ihrerseits von der Politik gedeckt wurde? Die These klingt komplett verrückt, wird aber von einem hochrangigen Ermittler der Thüringer Polizei mit Fakten gestützt.

Thomas Dienel gehörte Anfang der 1990er Jahre zu den abstoßendsten Typen der Naziszene in den neuen Bundesländern. In einer Spiegel-TV-Dokumentation sieht man ihn mit hassverzerrtem Gesicht vor Anhängern herumschreien: «In Auschwitz wurde niemand umgebracht. Leider wurde niemand umgebracht! » Das war 1991 – das Jahr, in dem Dienel aus der NPD austrat und seinen eigenen Konkurrenzverein, die Deutsch-Nationale Partei, ins Leben rief. Am Ende dieses Kampfjahres hatte das Bleichgesicht einen neuen Job: Er wurde vom Thüringer Verfassungsschutz als V-Mann (Deckname: «Küche») unter Vertrag genommen. Zusammen mit einem anderen V-Mann, Tino Brandt, gehörte er zu den Strippenziehern des Thüringer Heimatschutzes, der alle rechtsradikalen Kameradschaften im Freistaat zusammenfasste und dem auch Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos angehörten.

Gesucht: ein Auftragskiller


17.11.2017
NSU
Compact-Online: Die Aussage der Katzenmutter: Wie sich Zschäpe selbst belastet hat

Das Interesse der Öffentlichkeit am Münchner NSU-Prozess ist erlahmt, seit Beate Zschäpe selbst in ihrer ersten und einzigen ausführlichen Stellungnahme die staatsoffizielle Version der Tatabläufe bestätigt hat. Unbemerkt blieb, dass an ihren Ausführungen Vieles nicht zusammenpasst: Sie hat Dinge zugegeben, die nicht stimmen können.
Nach zweieinhalb Jahren Prozess brach sie ihr Schweigen: Als Beate Zschäpe am 9. Dezember 2015 vor dem Oberlandesgericht München endlich aussagte, wurden scheinbar alle Widersprüche und offenen Punkte des Verfahrens unwichtig. Wenn selbst die Hauptangeklagte die Version der Bundesanwaltschaft (BAW) bestätigt, wonach die zehn dem NSU zugeschriebenen Morde einzig und allein von einer Mini-Nazi-Zelle durchgeführt wurden – wer wollte da noch weitere Nachfragen stellen?

10.11.2017
NSU
Epochtimes: AfD: „Menschen, die von Meinung des Mainstream abweichen, werden im NSU-Ausschuss an den Pranger gestellt“

"Menschen, die eine vom politisch korrekten Mainstream abweichende Meinung haben, werden im NSU-Ausschuss BW öffentlich an den Pranger gestellt," so AfD-Landtagsabgeordnete Christina Baum.

Die AfD-Fraktion im Landtag von Baden-Württemberg wirft SPD, FDP und Grünen einen „Missbrauch“ des NSU-Ausschusses vor.

In einer öffentlichen Sitzung des Untersuchungsausschuss „Rechtsterrorismus/NSU BW“ sollen Zeugen durch „unangemessene aggressive Befragung“ nach ihrer aktuellen politischen Gesinnung sowie zu ihrer gewerkschaftlichen Arbeit und Betriebsratstätigkeit in rechtswidriger Weise „stigmatisiert“ worden sein, so die AfD-Landtagsfraktion am Freitag.


8.11.2017
NSU
Compact-Online: ZDF-Krimi über NSU bringt Feuilletonisten um den Verstand

Am Montag strahlte das ZDF den inoffiziellen Krimi zur COMPACT-Edition „NSU: Die Geheimakten“ aus. Das deutsche Feuilleton fürchtet sogleich, der ungestörte Schlaf der Deutschen könnte Schaden nehmen. Dabei gibt’s die ganz harten Fakten doch nur bei uns.

Die schützende Hand ist der achte Roman um den Privatermittler Georg Dengler aus der Feder des 1951 geborenen Autors Wolfgang Schorlau. Im 2015 erschienenen Werk wird Dengler darin beauftragt, den angeblichen Doppelselbstmord von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos aufzuklären.

Zum Schrecken des Establishments kolportiert Schorlau dabei nicht treudoof die staatsoffizielle Version, sondern lässt seinen Ermittler erkennen, dass die einzig plausible forensische Erklärung für das Ableben der zwei Uwes nur lauten kann: Mord. Die titelgebende schützende Hand? Sie meint Staat und Geheimdienste.

Das Zweite Deutsche Fernsehen hat den Bestseller nun verfilmt und am Montagabend erstmals ausgestrahlt. Dazu gekommen ist es wohl nur, weil Schorlau ein alter Linker ist und der Geschichte letztlich doch einen versöhnlichen Dreh verpasst, wie COMPACT-Chefredakteur Jürgen Elsässer feststellt


20.10.2017
NSU
Compact-Online: NSU und RAF – die Geheimdienst-Zwillinge

Heute vor 40 Jahren: Ein RAF-Kommando tötet den entführten Arbeitgeberpräsidenten Hanns Martin Schleyer. Das GSG9 stürmt die von Palästinensern gekaperte Passagiermaschine „Landshut“ in Mogadischu. Andreas Baader und zwei weitere führende RAF-Mitglieder werden tot in ihren Zellen der Justizvollzugsanstalt Stuttgart-Stammheim aufgefunden. Anlass, den Deutschen Herbst kritisch zu hinterfragen. Die mutmaßliche Mörderin des Generalbundesanwalts Siegfrid Buback, Verena Becker, könnte im Auftrag der Geheimdienste gestanden haben – wie Jahrzehnte später Beate Zschäpe.
Die fließenden Übergänge zwischen Nationalsozialistischem Untergrund (NSU) und Verfassungsschutz sind das  brisanteste innenpolitische Thema in diesem Sommer. Der Versuch einer Schadensbegrenzung, wie er letztes Jahr mit der Formel „Brauner Terror, blinder Staat“  (ZDF-Spezial ) versucht wurde, ist unter der Wucht der neuen Fakten zusammengebrochen. Wer da noch von „Blindheit“ spricht, verharmlost. Dafür haben zu viele Geheimdienstleute die NSU unterstützt. Allein dass dessen Führungsfrau Beate Zschäpe noch während ihrer Flucht im letzten November Anrufe aus dem sächsischen Innenministerium bekam, spricht Bände.

1.10.2017
NSU
pi-news: Neue Compact-Edition birgt Sprengkraft
NSU: Jetzt die Geheimakten!

Was nach der Lektüre bleibt ist nicht nur Entsetzen und Wut, sondern auch Angst. Angst vor einem Establishment, das die Taten nicht aufklären will, sondern als „Nazi-Terror“, der immer wieder droht, abgehakt hat. Angst vor den Medien, die es nicht wagen, die zum Himmel schreienden Auffälligkeiten zu prüfen, weil sie zufrieden damit sind, dass es Nazis gewesen sein soll. Wer einmal so ein Netzwerk aus Lügen konstruiert hat, um den Kampf gegen rechts anzuheizen, wird er es immer wieder tun, wenn es jetzt gegen die AfD und Verbündete geht.

12.9.2017
NSU
Deutsch.RT: NSU-Terrorprozess: Bundesanwaltschaft beantragt Strafmaß

Die Bundesanwalt will ihr Mammut-Plädoyer gegen Beate Zschäpe und vier mutmaßliche NSU-Terrorhelfer abschließen. Damit drohen im NSU-Prozess hohe Haftstrafen. Die Bundesanwaltschaft wirft der mutmaßlichen Rechtsterroristin volle Mittäterschaft vor.

Die Bundesanwaltschaft will an diesem Dienstagmorgen die Strafen für Beate Zschäpe und vier im Münchner NSU-Prozess mitangeklagte mutmaßliche Helfer des so genannten Nationalsozialistischen Untergrunds beantragen. Der letzte Teil des Plädoyers, den Bundesanwalt Herbert Diemer halten soll, wird voraussichtlich mehrere Stunden dauern.


1.9.2017
NSU
Deutsch.RT: Bundesanwaltschaft: Zschäpe bei NSU-Morden voll mittätig

Die Bundesanwaltschaft hat im NSU-Prozess ihren Vorwurf bekräftigt, dass die Hauptangeklagte Beate Zschäpe Mittäterin an allen Verbrechen der Terrorvereinigung war. Auch die Voraussetzungen für eine Sicherungsverwahrung lägen vor, sagte Oberstaatsanwältin Anette Greger am Freitag vor dem Oberlandesgericht München. Ohne Zschäpes Tatbeiträge hätten ihre Komplizen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nicht gezielt Zuwanderer ermorden, Banken ausrauben oder Sprengstoffanschläge verüben können.

Die rechtsextremistischen Ziele des „Nationalsozialistschen Untergrunds“ (NSU) – „die Bevölkerung auf erhebliche Weise einzuschüchtern“ und die Bundesrepublik Deutschland als Staat zu schädigen – habe sie geteilt. (dpa)


30.7.2017
NSU
Epochtimes: Oktoberfestattentat und NSU: Die Informationsblockade der Regierung – Die Presse im Tiefschlaf

Wer von den Medien Aufklärung zu einem der schwersten Terroranschläge der deutschen Geschichte erhofft, wird bitter enttäuscht: Staatskritik ist sakrosankt.

Die höchsten Richter in Deutschland haben vergangene Woche klargestellt: Die Informationsblockade der Bundesregierung in Sachen Oktoberfestattentat muss aufhören. Der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts ist auch im Hinblick darauf, dass in Sachen „NSU“ ein Bericht des hessischen Landesamtes für Verfassungsschutz mit einer Sperrfrist von 120 Jahren belegt wurde, von Bedeutung.

Doch wie haben die Medien auf die Entscheidung aus Karlsruhe reagiert? Ihre Reaktion lässt sich als Totalausfall des kritischen Journalismus bezeichnen. Wieder einmal hat nahezu eine komplette Medienlandschaft bei einer der journalistischen Kernaufgaben versagt: dem Einordnen und gewichten von Nachrichten.


29.7.2017
NSU
Deutsch.RT: "Tote laden nicht nach!" - Wolf Wetzel zum NSU-Komplex

In dieser Woche begann die Generalbundesanwaltschaft mit dem Plädoyer gegen das NSU-Mitglied Beate Zschäpe. Weder der Prozess noch zahlreiche Untersuchungsausschüsse konnten die Taten und das Netzwerk des NSU aufklären, zeigt Autor Wolf Wetzel im Gespräch mit RT Deutsch. Zu tief sind die Verstrickungen der Geheimdienste in den Rechtsterror, bei dem neun Ausländer und eine Polizistin ermordet wurden.

26.7.2017
NSU
Epochtimes: Anwalt sieht keine Verstrickung staatlicher Stellen in NSU-Skandal – Helmut Roewer: Die Spur endet in der Türkei
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Der NSU sei von seiner Gründung bis zu seiner Auflösung als "kleine Zelle" konzipiert gewesen, sagte Bundesanwalt Diemer vor dem Oberlandesgericht München. Zudem ist Zschäpe der Mittäterschaft bei den zehn Morden, zwei Bombenanschlägen und fünfzehn Raubüberfällen die der NSU ausgeführt haben soll angeklagt. Kritiker und Beobachter zweifeln jedoch stark an den offiziellen Darlegungen.
Von

25.7.2017
NSU
Compact-Online: Endspurt im NSU-Schwindelprozess

Bundesanwalt Herbert Diemer sagte am Dienstag zum Beginn seines Plädoyers, die Anklagevorwürfe gegen Beate Zschäpe und die vier Mitangeklagten hätten sich in allen wesentlichen Punkten bestätigt. Unsinn!
Diemer widerspricht ausgerechnet der Untersuchungsausschuss des Bundestages! In seinem Ende Juni vorgelegten Abschlussbericht verpasst dieser der Bundesanwaltschaft eine schallende Ohrfeige!

Merke: Wer vor Hexenverbrennung warnt, wird schnell selbst deren Opfer… Dabei hätte das Verfahren vor dem Oberlandesgericht spätestens am 27. Juni zusammenbrechen müssen, als der Untersuchungsausschuss des Bundestages nach knapp vier Jahren Beweisaufnahme seinen 1.798 Seiten starken Abschlussbericht vorlegte. Doch die Lügenpresse war nicht daran interessiert, dessen fundamentale Widersprüche zur Münchner Anklageschrift herauszuarbeiten.

25.7.2017
NSU
Epochtimes: Thüringer Ex-Verfassungsschutzpräsident glaubt nicht an „NSU-Märchen“ – Wer beging die zehn Morde?

Seit über zehn Jahren beschäftigten die sogenannten NSU-Morde Deutschland. Die offizielle Version ist so lückenhaft, dass sie von vielen Experten angezweifelt wird. So auch von Dr. Helmut Roewer, dem ehemaligen Präsident des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz.

Zehn Menschen sind angeblich durch Schüsse von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos gestorben. Es gibt jedoch viele Hinweise darauf, dass mehr Menschen an den Morden beteiligt waren. (Siehe: Sieben NSU-Zeugen sind tot – Zeugin sah „blutverschmierten“ Osteuropäer nach Kiesewetter-Mord)

Auch Dr. Helmut Roewer, ehemaliger Präsident des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz, glaubt nicht an die offizielle Version.


20.7.2017
NSU
Epochtimes: Pau will weitere Ermittlungen im NSU-Skandal – rechtsextremes Netzwerk noch sehr aktiv

Auch nach dem Urteil im NSU-Prozess soll weiter ermittelt werden, so die Bundestagsvizepräsidentin. Man habe erst letzte Woche gesehen, dass das rechtsextreme Netzwerk "Blood and Honour" trotz Verbot noch sehr aktiv sei.
Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Linke) hat gefordert, dass auch nach einem Urteil im NSU-Prozess weiter ermittelt wird, um die Unterstützerstrukturen der Angeklagten aufzudecken. Sie erwarte, dass die weiteren Verfahren, die der Generalbundesanwalt gegen mutmaßliche NSU-Unterstützer führe, auch in Anklagen mündeten, sagte Pau am Donnerstag im „Deutschlandfunk“. Man habe erst letzte Woche gesehen, dass das rechtsextreme Netzwerk „Blood and Honour“ trotz Verbot noch sehr aktiv sei.

19.7.2017
NSU
Journalistenwatch: NSU-Prozess: Plädoyers beginnen heute

München – Nach über vier Jahren und über 370 Verhandlungstagen beginnen vor dem Oberlandesgericht München heute die Plädoyers im NSU-Prozess.

Die Bundesanwaltschaft wird als erstes ihren Schlussvortrag halten. Veranschlagt sind dafür 22 Stunden. Anschließend sind die Nebenkläger an der Reihe und danach haben die Verteidiger das Wort. Aufgrund der Sommerpause wird sich dies voraussichtlich bis Ende August oder Anfang September hinziehen. Das Oberlandesgericht hatte gestern offiziell die Beweisaufnahme geschlossen.


9.7.2017
NSU
Epochtimes: NSU-Akte soll 120 Jahre lang geheim bleiben – Kasseler Mord 2006

Warum 120 Jahre geheim halten?
Die Sperrfrist von 120 Jahren weckte Spekulationen in Politik und Öffentlichkeit: Will der VS hier etwa Pannen oder Schlimmeres vertuschen?
Ein Sprecher des hessischen Landesamts für Verfassungsschutz dementiert laut „Süddeutsche“: Es gehe um den Schutz der Informanten, die bei einer Veröffentlichung in Gefahr gerieten.
Enttarnten Informanten muss der VS ein Leben mit falscher Identität ermöglichen. Die 120-Jahre-Spanne solle in diesem Fall auch Nachkommen schützen.
Laut Experten des hessischen Staatsarchivs ist eine derart lange Geheimhaltung möglich und erlaubt. Sie werde aber inzwischen nur noch selten verhängt. Die Süddeutsche berichtete zitierte einen der Experten anonym: 120 Jahre seien in diesem Fall grotesk. Er schätzt, dass hier ein Mängelbericht kaschiert werden soll. (rf)

7.7.2017
NSU
Anonymousnews: Wird hier Staatsterrorismus vertuscht? Merkel-Regime sperrt NSU-Akten für 120 Jahre
Tote mutmaßliche Täter haben zwei Vorteile. Erstens: Man kann ihnen beliebig viele Straftaten in die Schuhe schieben. Zweitens: Sie können sich dagegen nicht mehr wehren. Die Einzige die etwas Licht ins Dunkle bringen könnte ist Beate Zschäpe. Doch die schweigt, wohl aus Angst um ihr eigenes und das Leben ihrer Tochter. Dass der Staat im […]

4.7.2017
NSU
Deutsch.RT: Neue Nahrung für Verschwörungstheorien: 120 Jahre Sperrfrist für NSU-Akte

Der hessische Verfassungsschutz hat einen für den NSU-Ausschuss des Landtags angefertigten Bericht mit einer ungewöhnlich langen Sperrfrist von 120 Jahren belegt. Offiziell sollen damit die Identitäten von Informanten geschützt werden.

Wie die Süddeutsche Zeitung (SZ) berichtet, sorgte ein interner Bericht des Landesamts für Verfassungsschutz für Wirbel im hessischen NSU-Untersuchungsausschuss. Der Geheimdienst hatte als Folge des Mordes an dem Kasseler Internetcafé-Betreiber Halit Yozgat im April 2006 geprüft, ob er zwischen 1992 und 2012 Hinweise auf den so genannten Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) übersehen oder sonstige Fehler im Kampf gegen Neonazis begangen habe. Der Deutschtürke wurde im April 2006 ermordet und war das letzte Opfer in der so genannten Ceska-Mordserie.


26.6.2017
NSU
Deutsch.RT: Volker Bouffier im Kreuzverhör: Untersuchungsausschuss befasst sich mit Verfassungsschutz und NSU

Ein Untersuchungsausschuss des hessischen Landtages befragt den heutigen Ministerpräsidenten zu der Rolle von Geheimdienstlern in der NSU-Mordserie. Als damaliger Innenminister behinderte Bouffier die Ermittlungen der Polizei.

Der Ministerpräsident des Landes Hessen, Volker Bouffier, hat bei seiner Aussage vor einem Untersuchungsausschuss zu der Mordserie des NSU abgestritten, die Ermittlungen behindert zu haben. Am heutigen Montag befasst sich der Ausschuss des Landtages Hessen mit der Ermordung Halit Yozgats. Der Betreiber eines Internetcafés wurde vor mehr als zehn Jahren in der Holländischen Straße in Kassel mit zwei Kopfschüssen getötet. Bouffier war zum damaligen Zeitpunkt Innenminister in Hessen.


23.6.2017
NSU
Deutsch.RT: NSU-Ausschuss beklagt Ermittlungsversäumnisse in seinem Abschlussbericht

Der zweite NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags hat seine Arbeit abgeschlossen. In seinem Abschlussbericht beklagt der Ausschuss verschiedene Ermittlungsversäumnisse. Man habe sich zu sehr auf die Täterschaft von Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt konzentriert.

Nach jahrelangen Aufklärungsversuchen des Ermittlungsdesasters im Fall des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) beklagt auch der zweite Untersuchungsausschuss des Bundestags schwere Versäumnisse der Sicherheitsbehörden. Das Gremium beschloss am Donnerstag in Berlin seinen Abschlussbericht. In dem viele hundert Seiten starken Werk, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt, kritisieren die Abgeordneten unter anderem, dass die Ermittler nicht ausreichend in verschiedene Richtungen geschaut hätten – mit Blick auf Unterstützer, größere Netzwerke, aber auch Bezüge zur organisierten Kriminalität.
Sie haben doch gar kein Interesse an einer Aufklärung! Es könnte ja sein, daß heraus kommt daß das alles Fake-Operationen waren die aus dem Ruder gelaufen sind. Die Schlampereien dabei sollen natürlich auch nebenbei gedeckt werden. Hier gehört ein Kahlschlag bei den Beamten gemacht mit Entlassungen und Pensionsentzug. Nichts anderes!


20.6.2017
NSU
Deutsch.RT: NSU-Terror: Angehörige von Mordopfern verklagen deutschen Staat

Die Hinterbliebenen von zwei Mordopfern verklagen die Bundesrepublik Deutschland auf Schadenersatz. Staatliche Stellen hätten die dem NSU zur Last gelegten Morde verhindern können. Ihr Rechtsanwalt spricht bewusst nicht von "Pannen" bei den Ermittlungen.

Am 9. September 2000 wurde der Blumenhändler Enver Şimşek in Nürnberg erschossen. Fünf Jahre später, am 9. Juni 2005, wurde der Imbiss-Betreiber İsmail Yaşar in der mittelfränkischen Stadt mit fünf Schüssen getötet. Beide Verbrechen zählen zur sogenannten Ceska-Mordserie, bei der neun Kleinunternehmer mit Migrationshintergrund getötet wurden. Für die Verbrechen wird der rechtsextreme „Nationalsozialistische Untergrund“ (NSU) verantwortlich gemacht.


18.5.2017
NSU
Deutsch.RT: NSU-Prozess: Persönlichkeitsstörung bei Zschäpe bekräftigt, Schuldunfähigkeit möglich
Der deutsche Psychiater Joachim Bauer hat seinen Befund einer "abhängigen Persönlichkeitsstörung" bei der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe auf Nachfragen des Oberlandesgerichts Münchens bekräftigt. Die Hauptangeklagte im NSU-Prozess leide nach seiner Einschätzung an einer dependenten (abhängigen) Persönlichkeitsstörung. Damit seien die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Schuldunfähigkeit erfüllt.
Sie kommen nicht weiter und so wird sich nun aus der Affäre gezogen!

10.5.2017
NSU
Focus: Kiesewetter-Mord - Waren Islamisten am Tatort? Polizei ignorierte brisante Spuren

Die Spekulationen um die mögliche Anwesenheit islamistischer Kontaktleute am Todestag der Polizistin Michèle Kiesewetter in Heilbronn halten nach Medienberichten an. Das ARD-Politikmagazin "Report Mainz" und das Magazin "Stern" berichteten am Dienstag von als geheim eingestuften Polizeiakten mit der Auswertung von Handydaten vom 25. April 2007 in Heilbronn.
Thomas Feltes, früherer Rektor der Polizeihochschule Baden-Württemberg, geht deshalb hart mit den Ermittlern ins Gericht. Nach Einsicht in die betreffenden Akten spricht Feltes im "Stern" von "null Aufklärungswillen".

6.5.2017
NSU
taz: Anwalt über NSU-Prozess „Es wird keine Freisprüche geben“

Welche Urteile wird es am Ende geben?
So wie ich die Beweise würdige, wird es keine Freisprüche geben. Beate Zschäpe wird das volle Paket erwarten: lebenslange Haft plus besondere Schwere der Schuld. Dass sie nichts von den Taten gewusst haben will, dass sie diese trotz ihrer rechtsradikalen Vita nicht befürwortet haben will, halte ich für völlig unglaubwürdig.

5.5.2017
NSU
Deutsch.RT: Kiesewetter-Untersuchungsausschuss: Zehn Jahre nach dem Mord immer noch offene Fragen

Vor zehn Jahren wurde die Polizistin Michèle Kiesewetter ermordet. Bis heute gibt der Fall Rätsel auf. Eine Sitzung des baden-württembergischen NSU-Untersuchungsausschusses förderte eine zweifelhafte Symbiose zwischen einem Nazitreff und der Polizei zutage.
Nach wie vor ist der Mord an der jungen Polizistin im Jahr 2007 nicht aufgeklärt. Zwischenzeitlich gingen die Ermittler des Landeskriminalamts von vier bis sechs möglichen Tätern aus. Die Erklärung der Bundesanwaltschaft, wonach die 2011 verstorbenen mutmaßlichen NSU-Mitglieder Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos einen Staatsbediensteten töten wollten und die ausschließlichen Tatverdächtigen sein, erscheint bis heute nicht ausreichend plausibel.
Hier stinkt es ohne Ende!

3.5.2017
NSU
Epochtimes: NSU-Prozess: Psychiater bezeichnet Zschäpe als vermindert schuldfähig

Die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe ist nach Ansicht eines von ihren Vertrauens-Anwälten benannten Gutachters vermindert schuldfähig.
Zschäpe sei hochgradig abhängig von ihrem Freund und Komplizen Uwe Böhnhardt gewesen, sagte Bauer vor dem Oberlandesgericht. Er bescheinigte ihr deshalb eine „erheblich beeinträchtigte Steuerungsfähigkeit“.
Aha, das Subbi-Prinzip jetzt - sie ist geistig abhängig von der anderen Person! Blödsinn: JEDER ist irgendwie von JEMANDEN abhängig! Gebt es doch zu, der Prozeß wird bald nicht mehr tragbar und ihr sucht eine Lösung Euch aus der Affäre zu winden!

5.4.2017
NSU
Merkur: Streit: Gericht lädt Zschäpe-Psychiater im NSU-Prozess wieder aus

München - Beate Zschäpe möchte sich von einem Psychiater für schuldunfähig erklären lassen. Das Gericht lud den
Mediziner jedoch nur als Zeugen - das führt nun zu Streit.
Im NSU-Prozess hat das Gericht den Freiburger Psychiater Joachim Bauer wieder ausgeladen. Er sollte eigentlich am Donnerstag über seine Gespräche mit der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe in der Untersuchungshaft befragt werden. Zschäpes Verteidiger Mathias Grasel erklärte am Dienstag auf Anfrage, seine Mandantin habe Bauer nur in seiner Eigenschaft als Sachverständigem von seiner Schweigepflicht entbunden. Das Gericht habe ihn aber nur als Zeugen geladen. Dafür gelte die Entbindung von der Schweigepflicht nicht.

30.3.2017
NSU
Merkur: NSU-Prozess: Anwalt fordert Schuldunfähigkeit für Zschäpe

München - Der NSU-Prozess hat die nächste Wendung: Ein Anwalt Beate Zschäpes will seine Mandantin für schuldunfähig erklären lassen. Eine Rolle spielen wohl mögliche Misshandlungen.
Im Münchner NSU-Prozess will einer der Anwälte der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe deren Schuldunfähigkeit feststellen lassen. Ein Psychiater habe bei ihr eine schwere dependente - also „abhängige“ - Persönlichkeitsstörung festgestellt, sagte Rechtsanwalt Mathias Grasel am Donnerstag im Prozess vor dem Oberlandesgericht München. Damit seien die gesetzlichen Voraussetzungen für eine Schuldunfähigkeit erfüllt.

30.3.2017
NSU
Merkur: Zschäpe-Pflichtverteidiger: „Es ist nicht mehr zumutbar“

München - Drei der vier Pflichtverteidiger der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe haben am Montag die Entlassung aus dem NSU-Prozess beantragt.
Eine Fortsetzung ihrer Tätigkeit in dem Verfahren sei für sie „auch in persönlicher Hinsicht nicht mehr zumutbar“, schrieben die Anwälte Wolfgang Heer, Wolfgang Stahl und Anja Sturm. Sie reagierten damit auf einen Brief Zschäpes an den 6. Strafsenat des Münchner Oberlandesgerichts, in dem sie sich von mehreren Befangenheitsanträgen distanzierte, die die Anwälte außerhalb der Verhandlung vergangene Woche in ihrem Namen gestellt hatten.


28.3.2017
NSU
Deutsch.RT: NSU-Prozess: Zschäpes Anwälte geben entnervt auf

Die drei Zschäpe-Verteidiger Anja Sturm, Wolfgang Heer und Wolfgang Stahl wollen vom Gericht entpflichtet werden. Zudem erheben sie Vorwürfe gegen deren weitere Verteidiger Mathias Grasel und Hermann Borchert. Es ist nicht ihr erster Entpflichtungsantrag.
Laut einem Antrag, der der Süddeutschen Zeitung vorliegt, ist den Anwälten die Fortsetzung der Verteidigung "auch in persönlicher Hinsicht nicht mehr zumutbar". Die drei Pflichtverteidiger möchten sich der Begründung ihres Antrags zufolge nicht mehr zum "Spielball" von Zschäpe und ihren beiden weiteren Verteidigern Mathias Grasel und Hermann Borchert machen lassen. Und auch nicht zu, wie sie es formulieren, Sicherungsmarionetten des Gerichts
Die ganze NSU-Geschichte stinkt doch wirklich bis zum Himmerl. Zeugen die reihenweise plötzlich versterben, absichtlich schlampige Arbeit bei den Ermittlungen (anders kann man das nicht mehr nennen) und zu viele ´Tatsachen´ die sich wiedersprechen. Das ist nichts anderes als eine False-Flagg-Operation die gründlich aus dem Ruder gelaufen ist.

22.3.2017
NSU
Kontextwochenzeitung: Lautes Schweigen

Dem NSU-Untersuchungsausschuss des Landtags sind neue Informationen zur Anwesenheit von Geheimdiensten auf der Heilbronner Theresienwiese am Tag der Ermordung von Michèle Kiesewetter angeboten worden. Von einer Rechtsanwältin, die allerdings wichtige Auskünfte verweigerte.

15.3.2017
NSU
Merkur: Im NSU-Prozess: Wohllebens Befangenheitsantrag abgelehnt

München - Der mutmaßliche Terrorhelfer Ralf Wohlleben ist mit einem Befangenheitsantrag gegen sämtliche Richter im NSU-Prozess gescheitert.
Ein Kollegium von drei Richtern des Oberlandesgerichts (OLG) München wies seinen Antrag am Mittwoch als „unbegründet“ zurück. Noch nicht entschieden ist über einen weiteren Befangenheitsantrag der Hauptangeklagten Beate Zschäpe gegen den Vorsitzenden Richter Manfred Götzl.

9.3.2017
NSU
Merkur: Zschäpe lehnt Richter Götzl wegen Befangenheit ab

Im Münchner NSU-Prozess hat die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe einen Befangenheitsantrag gegen den Vorsitzenden Richter Manfred Götzl gestellt. Pflichtverteidiger Wolfgang Heer sagte am Donnerstag zur Begründung, Götzl habe eine viel zu kurze Frist für letzte Beweisanträge gesetzt. Damit verstoße er gegen Gesetze und erwecke den Eindruck von Willkür.

28.2.2017
NSU
Heise: NSU-Polizistenmord: Ermittlungssabotage in Süd-West

Kiesewetter-Ausschuss: Nach dem November 2011 wurden die Fahnder in Baden-Württemberg kalt gestellt - Der Anschlag ist ungeklärt
Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass die Ermittlungen zum Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter im April 2007 in Heilbronn, beeinflusst wurden - und wie das geschah.
Nehmen wir einfach mal langsam an, daß die gesamte NSU eine False-Flagg-Operation war und jetzt wird verzweifelt versucht genau das zu vertuschen. Das würde  Einiges erklären!

15.2.2017 Heise: Vom Sterben der NSU-Zeugen
Wichtige Augenzeugin nach Kiesewetter-Mord vor Monaten ebenfalls verstorben
Die Umstände des Todes der NSU-Zeugin Corinna B. werden auch nach fast zwei Wochen nicht mitgeteilt. Das Justizministerium von Baden-Württemberg und der NSU-Untersuchungsausschuss des Landtages schweigen (Weitere NSU-Zeugin tot: Sie kannte Mundlos und Zschäpe).

10.2.2017 https://www.heise.de/tp/features/Weitere-NSU-Zeugin-tot-Sie-kannte-Mundlos-und-Zschaepe-3622381.html

Vom jüngsten Tod einer weiteren NSU-Zeugin hat man am Donnerstag, 9. Februar, per Pressemitteilung des NSU-Untersuchungsausschusses von Baden-Württemberg erfahren. Laut dem Ausschussvorsitzenden Wolfgang Drexler (SPD) hat das Gremium zwei Tage zuvor, am 7. Februar, vom möglichen Ableben der Zeugin erfahren und am 8. Februar die amtliche Bestätigung erhalten. Den Namen der Zeugin nannte der Ausschuss nicht. Nähere Informationen, unter anderem über die Todesursache bzw. -umstände, hatte er ebenfalls nicht.

4.2.2017 https://www.heise.de/tp/features/Kiesewetter-Mord-Bundesanwaltschaft-verweigerte-Ermittlern-Akten-3616773.html
"Waren zum Zeitpunkt des Anschlages auf die zwei Polizeibeamten in Heilbronn im April 2007 zwei FBI-Agenten am Tatort Theresienwiese und wurden Zeugen der Schüsse?" Diese Frage, der der NSU-Untersuchungsausschuss II (UA) des Landtags von Baden-Württemberg bei seinen letzten Sitzungen nachgegangen war, hat er jetzt erst einmal zurückgestellt.





Pressemeldungen 2016


17.12.2016 https://www.heise.de/tp/features/NSU-Tatort-Kassel-Hat-der-Verfassungsschutz-einen-V-Mann-unterschlagen-3574030.html

Untersuchungsausschuss findet Hinweise auf eine bisher unbekannte Quelle des VS-Beamten Andreas Temme

9.12.2016 friedensblick.de/22901/ehe-thueringer-verfassungsschutz-chef-roewer-ermordung-von-boehnhardt-mundlos-entsorgungsgeschaeft/
Ehe. Thüringer Verfassungsschutz-Chef Roewer: Ermordung von Böhnhardt, Mundlos Entsorgungsgeschäft?

8.12.2016 https://www.gmx.net/magazine/panorama/fall-peggy/beate-zschaepe-peggy-uwe-boehnhardt-weiss-32051238
Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe hat sich am Donnerstag im NSU-Prozess zum Fall der vor 15 Jahren verschwundenen Peggy Knobloch geäußert. Sie wisse nichts zu dem Fall, ließ Zschäpe über ihren Anwalt Hermann Borchert vor Gericht verlesen.

4.12.2016 https://www.heise.de/tp/features/Bundesverfassungsschutz-Voellig-ratlose-Aktenvernichter-3549494.html

Das Stück, das der Bundesverfassungsschutz um die Verschleierung seines Wissens über das NSU-Trio aufführt, wird immer tolldreister. Es heißt: Täuschung von Parlament und Öffentlichkeit und erlebt permanent neue Aufführungen. So auch in der jüngsten Sitzung des Bundestags-Untersuchungsausschusses Anfang Dezember 2016, sprich: fünf Jahre nach Aufdeckung des Skandals. Drei VS-Beamte - vier verschiedene Darstellungen: So lässt sich das Auskunftsverhalten des Dienstes zur Frage der illegalen Aktenvernichtungen im Amt zur Zeit zusammenfassen.

16.11.2016 https://www.welt.de/politik/deutschland/article159528156/Verfassungsschuetzer-log-im-NSU-Prozess.html

Ein geheimer Bericht des Brandenburger Verfassungsschutzes legt nahe, dass der Dienst die Fahndung nach den drei NSU-Tätern sabotierte, um seine Quelle zu schützen. Das will das Amt verschleiern.

12.11.2016 https://www.heise.de/tp/features/NSU-Anschlag-von-2001-War-der-Bombenleger-in-der-Koelner-Probsteigasse-ein-V-Mann-3464462.html

Der NSU-Ausschuss des Bundestages (PUA) hat das nächste Fass wieder aufgemacht, auf das die Bundesanwaltschaft bereits einen Deckel gesetzt hatte: der Bombenanschlag in der Probsteigasse in Köln von Januar 2001 in einem Lebensmittelladen, der von einer iranischen Familie betrieben wurde.

4.11.2016 www.t-online.de/nachrichten/deutschland/innenpolitik/id_79451948/heiko-maas-raeumt-grosses-staatsversagen-bei-nsu-ermittlungen-ein.html

Fünf Jahre nach dem Auffliegen der rechtsextremen Zelle NSU hat sich Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) bei den Angehörigen der Opfer für Fehler und Versäumnisse der Sicherheitsbehörden in der Mordserie entschuldigt.

28.10.2016 www.heise.de/tp/artikel/49/49840/1.html

Als am 13. Oktober bekannt wurde, dass bei dem toten neunjährigen Mädchen Peggy K. DNA-Material des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt gesichert worden sei, konnte man davon ausgehen, dass die Ermittler diese Nachricht nicht leichtfertig in die Welt setzten. Schon gar nicht, um von irgendetwas abzulenken (DNA-Spuren von Uwe Böhnhardt in der Nähe von Peggys Leiche gefunden).

27.10.2016 https://www.compact-online.de/wie-der-nsu-den-tiefen-staat-nach-deutschland-brachte/
Gestern schrieb der Focus: „In dem Erdogan-nahen türkischen Blatt ,Sabah‘ erschien kürzlich ein Interview mit dem NRW-Landtagsabgeordneten Arif Ünal. Darin schockiert Ünal mit einer Verschwörungstheorie zum NSU-Skandal in Deutschland. Es sei ,eindeutig‘, dass bei dem Skandal um die Morde des NSU und deren Aufklärung der sogenannte ,tiefe Staat‘ seine Hände im Spiel gehabt habe, hatte die ,Sabah‘ den Landtagsabgeordneten zitiert.“ Auch dies ist keine Neuigkeit. Es folgt jetzt ein Interview mit Wolfgang Eggert, geführt zur Jahreswende 2013/2014, erstveröffentlicht im Januar 2014. Vor drei Jahren also. Darin wird dieser Zusammenhang bereits offengelegt.

27.10.2016 www.spiegel.de/panorama/justiz/peggy-knobloch-und-uwe-boehnhardt-nsu-spur-moeglicherweise-ermittlungspanne-a-1118516.html

Dort, wo die Leiche der kleinen Peggy Knobloch lag, fand sich eine DNA-Spur des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt. Nun gibt es nach Informationen des SPIEGEL Hinweise, dass die Spur Folge einer Ermittlerpanne sein könnte.

26.10.2016 www.focus.de/politik/deutschland/nach-fund-von-boehnhardts-dna-spuren-nsu-terroristin-zschaepe-kuendigt-schriftliche-erklaerung-zum-fall-peggy-an_id_6118428.html

Nach der spektakulären Entdeckung von DNA-Spuren des mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt am Fundort der getöteten Schülerin Peggy geht das Münchner Oberlandesgericht einem möglichen Zusammenhang der beiden Fälle auf den Grund.

22.10.2016 www.heise.de/tp/artikel/49/49771/1.html

Wer waren die Täter und wie war es tatsächlich? Die Auseinandersetzung um die Tat geht weiter. Neonazi-Größe aus Baden-Württemberg eine V-Person?

17.10.2016 https://www.welt.de/politik/deutschland/article158816262/Vor-Peggys-Verschwinden-trat-Mutter-zum-Islam-ueber.html
Im Zusammenhang mit dem Mordfall Peggy soll laut "Bild" ein Hass-Brief an die Mutter des Mädchens aufgetaucht sein.
  • Nach Peggys Verschwinden erhielt die Mutter ein Schreiben, das von einem "rechts orientierten Menschen“ verfasst wurde.
  • Der Absender hatte darin unter anderem auf den Übertritt von Peggys Mutter zum Islam angespielt.

16.10.2016 www.bild.de/news/inland/kriminalfall-peggy/ermittler-nsu-morde-geier-48299444.bild.html

Wolfgang Geier ist öffentliches Interesse gewohnt, er leitete die Untersuchungen zu spektakulären Kriminalfällen. Mittlerweile ist Geier seit anderthalb Jahren pensioniert – und trotzdem rückt der ehemalige Chefermittler jetzt wieder in den Fokus.

16.10.2016 www.derwesten.de/politik/das-raetsel-um-die-spuren-des-nsu-wird-immer-groesser-id12278308.html
Nach dem spektakulären Fund im Fall Peggy stellt sich die Frage: Warum wurde an anderen NSU-Tatorten keine DNA von Uwe Böhnhardt gefunden?

14.10.2016 www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-10/uwe-boehnhardt-dna-verunreinigung-peggy-knobloch
Die Fälle Uwe Böhnhardt und Peggy wurden laut einem Bericht in unterschiedlichen Laboren untersucht. Im NSU-Prozess fordert ein Nebenkläger eine neue Beweisaufnahme.

14.10.2016 www.n-tv.de/politik/Kinderpornografie-als-Terror-Finanzierung-article18857306.html

Neben der Leiche der ermordeten Peggy wird die DNA des NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt gefunden. Nun muss die Polizei ermitteln, wie sie dorthin gekommen ist. Betrieben die Terroristen ein Pädophilen-Netzwerk? Oder gibt es eine andere Erklärung?

24.9.2016 www.handelsblatt.com/politik/deutschland/nsu-prozess-opferanwaelte-stellen-strafantrag-gegen-staatsanwaelte/14595714.html

Zwei Ermittler der Bundesanwaltschaft sollen Notizen eines Mannes vernichtet haben, der Waffen für den NSU beschafft haben soll. Jetzt verlangen Opferanwälte im NSU-Prozess, dass gegen Bundesstaatsanwälte ermittelt wird.

23.9.2016 www.heise.de/tp/artikel/49/49506/1.html
Die oberste Strafverfolgungsbehörde hat Unterlagen eines NSU-Beschuldigten vernichtet - Im Bundestagsausschuss neue Zweifel an Todesumständen von V-Mann "Corelli"
Wegen Aktenvernichtung im NSU-Verfahren prüft die Staatsanwaltschaft Karlsruhe derzeit, ob sie gegen die Bundesanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren eröffnet. Im Untersuchungsausschuss des Bundestages war der Aktenrechercheur des Gremiums, Bernd von Heintschel-Heinegg, darauf gestoßen, dass die Bundesanwaltschaft (BAW) bereits im November 2014 die Vernichtung von Asservaten im Fall des Beschuldigten Jan Werner aus Chemnitz angeordnet hatte. Das machte die Welt am Sonntag (WamS) vor wenigen Tagen bekannt. Die Behörde von Generalbundesanwalt (GBA) Peter Frank räumte die Vernichtung ein, sprach aber von einem Versehen.

21.9.2016 www.heise.de/tp/artikel/49/49477/1.html
Nach den bislang unveröffentlichten Unterlagen von BND, MAD und Bundeskanzleramt scheinen zwei FBI-Agenten am Tatort gewesen zu sein

10.7.2016 www.heise.de/tp/artikel/48/48765/1.html
Der tote V-Mann "Corelli" sorgt für immer weitere Unruhe. Woche für Woche neue Entdeckungen und Enthüllungen. Am Donnerstag musste der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV), Hans-Georg Maaßen, erneut vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages erscheinen. Dort stellte in nicht-öffentlicher Sitzung Reinhard Rupprecht, der vom Bundesinnenminister eingesetzte Beauftragte, der die Vorgänge in Maaßens Amt untersuchen soll, den Abgeordneten seinen Bericht vor.

7.7.2016 www.tagesspiegel.de/politik/verfassungsschutz-affaere-corelli-v-mann-fuehrer-bunkerte-23-handys/13843694.html

Über den rechtsextremen Spitzel Thomas R., Deckname "Corelli", werden immer mehr Details bekannt. Sein Kontaktmann beim Verfassungsschutz soll "aus dem Ruder gelaufen" sein.

22.6.2016 www.welt.de/politik/deutschland/article156454305/Haftbefehl-gegen-V-Mann-nicht-vollstreckt.html
Neonazi Ralf Marschner alias V-Mann "Primus" ist eine Schlüsselfigur für die Aufklärung des NSU-Komplexes. Er hätte schon 2012 festgenommen werden können. Seit Jahren lebt er in der Schweiz.

22.6.2016 www.hintergrund.de/201606163998/politik/inland/nsu-zentrale-rolle-eines-v-manns-bleibt-komplett-geheim.html

Im Münchner NSU-Prozess sagte am heutigen Donnerstag der V-Mann-Führer von „Piatto“ aus, der seit 1994 dem brandenburgischen Verfassungsschutz als Informant diente. „Piatto“ alias Carsten Szczepanski galt als einer der gefährlichsten Neonazis in Brandenburg und war einer der wichtigsten V-Leute aus dem Umfeld von Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe. Vor Gericht sagte dessen V-Mann-Führer, dass „Piatto“ ihm berichtet hatte, dass die Anführer der sächsischen „Blood & Honour“-Gruppierung in Chemnitz planten, das untergetauchte NSU-Trio mit Geld und Waffen auszustatten.

1.6.2016 www.welt.de/politik/deutschland/article155869160/SIM-Karten-eines-V-Manns-jahrelang-versteckt.html

Der Verfassungsschutz gerät erneut in Erklärungsnot: Plötzlich tauchen mehrere SIM-Karten eines verstorbenen Informanten auf – der hatte einst auch Kontakt zum NSU-Terroristen Uwe Mundlos.

24.5.2016 www.handelsblatt.com/politik/deutschland/nsu-untersuchungssausschuss-verfassungsschutz-verweigert-mitarbeiter-im-falle-von-v-mann-corelli-die-aussage/13632530.html

Der NSU-Untersuchungsausschuss soll eigentlich Licht in den mysteriösen Tod des V-Manns „Corelli“ bringen. Doch der Verfassungsschutzpräsident verweigert dem zuständigen V-Mann-Führer die Aussage.

12.5.2016 de.sputniknews.com/gesellschaft/20160511/309778165/obfrau-nsu.html

Es ist fast schon eine Farce, mit welchen Umständen die Abgeordneten des NSU-Untersuchungsausschusses bei ihren Ermittlungen zu kämpfen haben. Erst wurden zahlreiche Unterlagen angeblich "aus Versehen" geschreddert. Und jetzt noch dies: Eine wichtige Akte über einen V-Mann soll angeblich dem Hochwasser 2011 in Sachsen zum Opfer gefallen sein.


4.5.2016
www.heise.de/tp/artikel/48/48149/1.html
Wird seit dem 4. November 2011 wirklich gründlich ermittelt? Gerade ein halbes Dutzend Mal hat der Untersuchungsausschuss des Bundestages bisher getagt - und immer lückenhafter erscheinen die Ermittlungen nach dem Ende des NSU-Trios. Gleichzeitig wird immer offensichtlicher, wie Behörden auch aktuell gegenüber dem Parlamentsgremium mauern. Jüngst ist ein Verdacht aufgekommen: Wird Ralf Wohlleben von Amtswegen geschützt?

26.4.2016
www.heise.de/tp/artikel/48/48054/1.html

Im NSU-Komplex sind mehrere Zeugen auf merkwürdige Art ums Leben gekommen - Der Bundestagsuntersuchungsausschuss hat die Obduktionsberichte angefordert

Wenn Zeugen sterben, scheint Gefahr zu herrschen.


17.4.2016
www.welt.de/politik/deutschland/article154436920/Protokolle-Unter-Verschluss-Ergebnisse-Geheim.html
Die Bundesanwaltschaft hält Ermittlungsergebnisse zu V-Mann Marschner geheim. Hat er Mundlos und Zschäpe in seiner Firma beschäftigt? Die Verschleierung der Untersuchung erscheint systematisch.

9.4.2016
info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/falk-schmidli/nsu-affaere-der-v-mann-sumpf.html

Laut den neuesten Enthüllungen der Bild und der Welt haben die sogenannten NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt anscheinend in den Jahren 2000 und 2001 für den V-Mann Ralf Marschner, Deckname »Primus «, auf dem Bau gearbeitet. Ralf Marschner war von 1992 bis 2002 bezahlter Spitzel des BfV und damals Inhaber der Baufirma Marschner Bauservice in Zwickau.

7.4.2016
www.faz.net/aktuell/politik/nsu-prozess/beate-zschaepe-soll-fuer-einen-v-mann-gearbeitet-haben-14165398.html#/elections

Wie ihr Komplize Uwe Mundlos soll auch Beate Zschäpe für einen V-Mann gearbeitet haben. Nun kommt der Verfassungsschutz einmal mehr in Bedrängnis.

5.4.2016 www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-richter-stellt-weitere-fragen-an-beate-zschaepe-a-1085579.html#utm_source=politik#utm_medium=medium#utm_campaign=plista&ref=plista

Der Vorsitzende Richter stellt Beate Zschäpe im NSU-Prozess die nächsten Fragen - vor allem eine hat es in sich. Es geht ums Abnehmen, um sonderbare Spitznamen und einen ominösen Wetteinsatz.

5.4.2016 meedia.de/2016/04/05/keine-handwerkliche-panne-sondern-mythenbildung-streit-um-opfer-darstellung-im-nsu-film-der-ard/

Fernsehen Um den zweiten Film der ARD-Trilogie rund um die rechtsradikale Terrorzelle NSU ist ein Streit entbrannt. Barbara John, Ombudsfrau der Bundesregierung für die Opfer des NSU-Terrors, kritisierte, dass beim Film "Die Opfer - Vergesst mich nicht" das Schicksal des zehnten und letzten Opfers, der Polizistin Michèle Kiesewetter, ausgelassen worden sei. Kiesewetter wurde am 25. April 2007 in Heilbronn umgebracht.

23.3.2016
friedensblick.de/20039/mdr-stuetzt-zschaepes-aussage-verbreitet-staatssender-die-unwahrheit/
„Tatsächlich lässt sich aus der Internet-Historie von Zschäpes Computer herauslesen, dass sie auch die Seite von MDR Thüringen – Das Radio aufgerufen hatte.“ 

20.3.2016
friedensblick.de/19967/die-vertuschte-verbindung-zwischen-dem-heilbronner-polizistenueberfall-und-der-ceska-mordserie/
Der Heilbronner Polizistenüberfall vom 25.04.07 wird seit November 2011 dem “National-Sozialistischen-Untergrund” (NSU) zugeschrieben, genauso wie die Ceska-Mordserie. Der Tod der Polizistin Michele Kiesewetter markierte das Ende dieser Serie, die ab 2000 neun Menschenleben forderte. Für einen einzigen Täter sprechen die Beweismaterialien, die im Wohnmobil mit den erschossenen Böhnhardt, Mundlos und in Beate Zschäpes Wohnung, dem Schutthaufen davor, gefunden wurden. Ab Ende 2011 ist so bekannt, dass die Verbrechen von einem Täterkreis begangen wurden. Aber bereits davor erkannten drei Zeugen die Verbindung. 

13.3.2016
www.welt.de/politik/deutschland/article153229528/Brandenburg-verhinderte-Festnahme-des-NSU-Trios.html
Der Brandenburger Verfassungsschutz sorgte 1998 dafür, dass die NSU-Terroristen Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe trotz Haftbefehl nicht verhaftet wurden. Zehn Morde hätten verhindert werden können.

5.3.2016
friedensblick.de/19735/bka-desinformierte-bundestagsabgeordnete-auch-ueber-angeblichen-aufgesetzten-todesschuss-bei-boehnhart/

Am 21. November 2011 desinformierten der damalige Chef des Bundeskriminalamtes (BKA) Jörg Ziercke, Generalbundesanwalt Harald Range die Abgeordneten des Bundestags-Innenausschusses über die Todesumstände von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos.

Sie belogen die Abgeordneten, dass die Obduktion Brandruß in Mundlos Lunge festgestellt hätte. Herr Ziercke informierte außerdem falsch, dass Böhnhardt an einem “aufgesetzten Schuss” gestorben wäre. Das heißt, dass die Schusswaffe direkt am Kopf Böhnhardts abgefeuert wurde. Jörg Ziercke:

4.3.2016
friedensblick.de/19689/kein-genauer-todeszeitpunkt-bei-mundlos-boehnhardt-bestimmbar/

Heute befragte der thüringer NSU-Untersuchungsausschuss die Mediziner, die die Leichen von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos am 05.11.11 obduzierten. Die Leiterin der Jenaer Rechtsmedizin, Else-Gitta Mall, und Dr.  Heiderstädt waren bereits am 04.11. gegen 13:15 am Wohnmobil mit den Erschossenen. Dem Ausschuss sagten sie laut “mdr“, dass der “genaue Todeszeitpunkt von Mundlos und Böhnhardt nicht bestimmbar gewesen” sei. Laut “nsu-leaks” hätte im Totenschein Dr. Heiderstädt den Todeszeitpunkt mit exakt 12:05 eingetragen. In dieser Zeit hörten zwei Streifenpolizisten Schüsse aus dem Wohnmobil. Waren Böhnhardt und Mundlos zu diesem Zeitpunkt bereits längst tot?



3.3.2016
www.n-tv.de/politik/Geheimdienst-wusste-von-Waffenkauf-article17127451.html

Wegen eines erneuten Befangenheitsantrags beginnt der NSU-Prozess mit stundenlanger Verspätung. Dann ruft der Richter einen Geheimdienstler als Zeugen auf, der sich zuerst danebenbenimmt, schließlich aber doch wichtige Details zu berichten hat.

29.2.2016
friedensblick.de/19550/baden-wuerttemberg-nsu-ausschuss-macht-heilig-familie-fuer-verschwundenes-handy-verantwortlich/
Am 16.09.13 sollte der Zeuge Florian Heilig vom Landeskriminalamt Stuttgart verhört werden. Er sagte bereits Mitte 2011, dass Rechtsextremisten Michele Kiesewetter ermordet hätten. Genau am 16.09.13 verstarb Heilig unter bis heute ungeklärten Umständen. Laut Darstellung der Polizei hätte er sich selbst in seinem Auto an der Stuttgarter “Wasen” verbrannt. Es ist von großer Bedeutung, sein Handy auszuwerten. Obwohl das Gerät die Familie im ausgebrannten Auto fand, kann die Auswertung inzwischen als gescheitert angesehen werden. Im Mittelpunkt des Skandals steht der NSU-Untersuchungsausschuss von Baden-Württemberg und der Rechtsextremismusforscher Prof. Hajo Funke.

27.2.2016

www.nachdenkseiten.de/?p=31571

Zu den zehn Morden, die der neonazistischen Terrorgruppe NSU zugeschrieben werden, gehört auch der Mordanschlag auf Polizisten in Heilbronn 2007, bei dem Michele Kiesewetter getötet, ihr Kollege schwer verletzt wurde. Es ist der einzige Mordanschlag, bei dem es sehr viele Zeugen gab, ungewöhnlich viele Spuren und zahlreiche brauchbare Phantombilder von möglichen Tätern. Obwohl nichts eine direkte Tatbeteiligung der beiden toten NSU-Mitglieder belegt, halten die Staatsanwaltschaft und das Gericht in München daran fest. Warum?
Währenddessen sterben junge Menschen an merkwürdigen Todesursachen. Allesamt Personen, die etwas anderes gesagt haben bzw. sagen könnten, als die bis heute aufrechterhaltene „Zwei-Täter“- Theorie. Von Wolf Wetzel[*].

25.2.2016
friedensblick.de/19469/manipulierten-polizisten-zeugenaussagen-ueber-florian-heilig/ Die Behörden von Baden-Württemberg und der NSU-Untersuchungs-Ausschuss sind überzeugt, dass sich der 19-jährige Florian Heilig mit Benzin selbst verbrannt hätte, kurz vor seiner Vernehmung durch das Landeskriminalamt (LKA) zum Mord an der Polizistin Michele Kiesewetter. Wichtige Stütze dieser Version sind zwei Zeugenaussagen, laut denen sich Heilig kurz vor seiner (angeblichen) Selbstverbrennung einen Benzinkanister kaufte und ihn an einer Tankstelle befüllte. Die Zeugen hätten dies während einer gemeinsam Fahrt von Heilbronn zur gemeinsamen überbetrieblichen Ausbildungsstätte in Geradstetten beobachtet. 

18.2.2016
www.welt.de/politik/deutschland/article152335707/Die-kritiklose-NSU-Aufklaerung-im-Schnelldurchgang.html Im Abschlussbericht des Stuttgarter NSU-Untersuchungsausschusses ist die mangelhafte Arbeit des Verfassungsschutzes kein Thema. Womöglich wurden Akten vernichtet und wichtige Zeugen nicht vernommen.

17.2.2016
friedensblick.de/19320/nsu-polizei-vernichtet-eigene-handydaten-vom-einsatz-gegen-boehnhardtmundlos/ Die Linken-Landtagsabgeordnete Katharina König veröffentlicht in ihrer Internetseite “Haskala” zeitnah Protokolle der Zeugenbefragungen im thüringer Untersuchungsausschuss. Der Blogger “fatalist” brachte heute eine neue Info, jedoch aus einem Wortprotokoll des thüringer Landtages: Dort steht, dass die Handydaten, der am Einsatz am 04.11.11 beteiligten Polizisten, “geschreddert” wurden! König bestätigte diese Info, erklärte jedoch nicht, warum diese wichtige Info in ihrem Protokoll fehlt.

15.2.2016
www.heise.de/tp/artikel/47/47412/1.html

Der Verlobte der toten Zeugin Melisa M. soll Suizid begangen haben - Gibt es einen Zusammenhang mit dem Fall Florian H. und dem Kiesewetter-Mord?


5.1.2016
www.nachdenkseiten.de/?p=29881
Die Aussage von Beate Zschäpe hat sie selbst und alle Ungereimtheiten und Absurditäten der offiziellen Version zu bestätigen versucht. Irgendetwas stimmt hier ganz und gar nicht. Und hat offenbar noch nie gestimmt. Etwas ist faul am „NSU“. Die Hypothese etwa, die beiden anderen Neofaschisten des vermeintlichen Trios hätten einfach Selbstmord begangen, ist längst grundlegend ins Wanken geraten.





Pressemeldungen 2015


15.12.2015
www.welt.de/politik/deutschland/article150002762/Jetzt-treibt-der-Richter-Zschaepe-in-die-Enge.html Beate Zschäpe hat ihr Schweigen gebrochen, ohne wirklich viel zu sagen. Nun bohrt Richter Manfred Götzl nach – und lässt sich dabei nicht diktieren, wie er die Fragen stellen soll.

9.12.2015

https://www.facebook.com/Anonymous.Kollektiv/photos/a.271639422882525.63343.271619909551143/1009624402417353/?type=3&theater

#‎Leak‬ NSU-Mordserie, die Tat von drei durchgeknallten Rechtsradikalen oder Staatsterrorismus par Excellence, verübt durch Geheimdienste? Der Mord an Michel Kiesewetter in Heilbronn scheint der Schlüssel zu sein. Soeben wurden 245 Seiten streng vertrauliche Ermittlungsakten des Landeskriminalamtes Baden-Würtemberg geleakt. Download PDF Dat

9.12.2015
info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/juergen-elsaesser/zschaepes-irre-aussage-wurde-sie-mit-ihrem-kind-erpresst-.html

Ganz klar, das war ein Deal. Die Aussage von Beate Zschäpe vor dem OLG München diente nicht der Wahrheitsfindung, sondern nur dem Zweck, den Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Das soll der guten Frau nicht vorgeworfen werden – im Extremfall ist sich jeder selbst der nächste.

9.12.2015
www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/nsu-prozess-im-live-ticker-das-hat-beate-zschaepe-vor-gericht-ausgesagt_id_5141811.html

Zweieinhalb Jahre lang hat Beate Zschäpe geschwiegen. Jetzt hat sie im NSU-Prozess ihr Schweigen gebrochen. Die Strategie: alles abstreiten. Zschäpe sagt, sie sei an den Morden nicht beteiligt gewesen, sei nur aus Liebe bei Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt geblieben und nie Mitglied des NSU geworden. Verfolgen Sie den Verhandlungstag im Minutenprotokoll von FOCUS Online.

9.12.2015

www.faz.net/aktuell/politik/nsu-prozess/die-aussagen-von-beate-zschaepe-im-ueberblick-13956508.html

Die Hauptangeklagte sagt erstmals im NSU-Prozess aus – und stellt sich in ihrer Erklärung als ängstliche und unbeteiligte Mitwisserin dar. An den zehn Morden und zwei Sprengstoffanschlägen sei sie nicht beteiligt gewesen. Sie fühle sich allenfalls „moralisch schuldig“. 

9.12.2015
friedensblick.de/18788/beate-zschaepe-bestaetigt-nsu-version-der-bundesanwaltschaft/ Der Anwalt von Beate Zschäpe verlas heute ihre Erklärung zur Anklageschrift. Die Angeklagte bestätigt darin im Grunde die Version der Bundesanwaltschaft. Für die Morde und Anschläge wäre die rechtsterroristische NSU-Organisation der Männer Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos verantwortlich gewesen. Sie hätten sich nach einem Banküberfall am 04.11. selbst getötet. Beate Zschäpe hätte die gemeinsame Wohnung in deren Auftrag angezündet und die NSU-Bekennerfilme verteilt.

7.12.2015
www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/aussage-wieder-fraglich-beate-zschaepe-soll-nervenzusammenbruch-erlitten-haben_id_5138157.html Die mit Spannung erwartete Aussage der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe im NSU-Prozess sollte eigentlich am Mittwoch stattfinden - doch nun wackelt der Termin offenbar erneut. Zschäpe soll einem Medienbericht nach einen Nervenzusammenbruch im Gefängnis erlitten haben.

25.11.2015
www.heise.de/tp/artikel/46/46651/1.html

Lediglich mit Initialen kündigt der Untersuchungsausschuss von Baden-Württemberg seine Zeugen an. Doch die könnten einiges zu sagen haben


16.10.2015
info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/stefan-schubert/hogesa-und-nsu-von-geheimdiensten-gegruendet.html

Selbst die Leitmedien der Mainstreampresse, wie der Spiegel und die Süddeutsche, kommen nicht umher, ihre vielfach an die Wand gemalte Gefahr des Rechtsterrorismus, als vom Verfassungsschutz initiiert zu bezeichnen.

Als vor einem Jahr 5000 Hooligans in Köln aufmarschierten, traten Innenminister Jäger und die Kölner Polizeiführung stark verwundert vor die Presse und spulten dennoch ihre üblichen Phrasen herunter

So verwies ich auch auf die Pressekonferenz der Kölner Polizei, bei der eingestanden werden musste, dass von den 49 verletzten Polizisten, 45 von eigenem Pfeffer-Sprayeinsatz eine Augenreizung erlitten hätten.

3.10.2015
https://buergerstimme.com/Design2/2015/10/nsu-affaere-oder-der-schrecken-von-nazi-terrorgruppen/

Sie haben sicher schon von dieser ominösen NSU-Affäre gehört. Das soll eine Terrorgruppe gewesen sein. NSU steht für Nationalsozialistischer Untergrund. Von dieser Terrorgruppe hatte man nie etwas gehört, bis zu dem Tag, an dem diese merkwürdige „Organisation“ ausgehoben wurde.

2.10.2015
www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/anwalt-legt-mandat-nieder-angebliches-nsu-opfer-hat-offenbar-nie-existiert_id_4987209.html
Der Nebenklage-Anwalt im NSU-Prozess, Ralph Willms, räumte ein, dass es seine Mandantin Frau K. "wahrscheinlich" gar nicht gebe. Ihre Existenz sei von einem Nebenkläger vorgetäuscht worden.

29.9.2015
friedensblick.de/18071/es-gab-offenbar-keine-leichenschau-bei-boehnhardtmundlos/ Dank der Arbeit des thüringer NSU-Untersuchungsausschusses ist ein weiterer Skandal aufgeflogen. Laut des Thüringer Bestattungsgesetzes muss bei einer aufgefundenen Leiche “unverzüglich” eine sogenannte Leichenschau durchgeführt und ein Todesschein erstellt werden. Diesen Grundsätzen folgten Gerichtsmediziner in den Fällen Uwe Mundlos (UM) und Uwe Böhnhardt (UB) offenbar nicht. Ein wichtiger Teil dieser Leichenschau ist, den Todeszeitpunkt anhand Körpermessungen und Verdauungsprozessen der Mageninhalte festzustellen. Die Rechtfertigungen der Gerichtsmedizinerin Prof. Dr. Gita Mall im parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) erscheinen unverständlich.

14.8.2015 www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/bewertung-erst-nach-prozessende-falschaussagen-im-nsu-prozess-staatsanwaltschaft-nimmt-ermittlungen-auf_id_4879273.html

Im NSU-Prozess geht die Staatsanwaltschaft dem Verdacht nach, dass fünf Zeugen eine uneidliche Falschaussage gemacht haben. Die Vorermittlungen laufen. Die Angehörigen der NSU-Mordopfer hatten schon länger mögliche Falschaussagen angeprangert.

23.6.2015
info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/falk-schmidli/nsu-staatsaffaere-zschaepe-droht-mit-aussage.html

Endlich kommt Bewegung in den NSU-Fall. Nachdem Beate Zschäpe bereits am 10. Juni 2015 zum wiederholten Male ihrer Anwältin Anja Sturm das Misstrauen ausgesprochen und mit der Aufkündigung der Zusammenarbeit gedroht hatte, scheint das Verhältnis nun vollkommen zerrüttet zu sein. Es hat den Anschein, dass die Angeklagte nach fast 200 Verhandlungstagen nun doch etwas aussagen will. »Hallelujah« möchte man ausrufen – der zermürbende, langweilige und auf unheimliche Art und Weise extrem suspekte Prozess bekommt frischen Wind, vielleicht sogar einen ausgewachsenen Sturm. Die Anwälte reagieren äußerst verdächtig. Was genau passierte in den letzten beiden Wochen?

20.6.2015
friedensblick.de/16841/rettungssanitaeter-waren-fruehzeitig-nsu-wohnmobil-kein-einsatz/
Tatsächlich erwähnt der den Einsatz leitenden Polizist Michael Menzel im münchner NSU-Prozess nicht, dass ein Rettungswagen benachrichtigt worden wäre. Zuvor hätten jedoch Polizisten Schüsse aus dem Wohnmobil gehört.

12.6.2015
www.spiegel.de/panorama/justiz/beate-zschaepe-zwist-mit-anja-sturm-im-nsu-prozess-a-1038627.html

Warum Anja Sturm? Warum am vergangenen Mittwoch? Als Beate Zschäpe schon einmal versuchte, ihre Verteidiger loszuwerden, hatte sie einen Anlass: Damals im Juli 2014 war eine Zeugenbefragung durch ihre Verteidigung ungünstig für sie verlaufen. Sie habe kein Vertrauen mehr zu den Anwälten, teilte sie einem Wachtmeister mit, der daraufhin beim Senat vorstellig wurde. Diesmal ist ein Grund von außen nicht ersichtlich.

8.6.2015 www.sueddeutsche.de/politik/nsu-untersuchungsausschuss-der-polizist-der-zum-ritter-des-ku-klux-klans-geschlagen-wurde-1.2512292
"Es ging immer nur um christliche Werte": Vor dem NSU-Untersuchungsausschuss in Stuttgart versucht der Polizist Jörg W. seine vorübergehende Mitgliedschaft im Ku-Klux-Klan herunterzuspielen. Es gelingt ihm nicht.

4.6.2015 friedensblick.de/16549/feuerwehrler-polizei-hatte-wohl-vorwissen-ueber-tod-der-nsu-terroristen-mundlosboehnhardt/ Der thüringer Untersuchungsausschuss will offenbar ernsthaft die sogenannte “Selbstenttarnung des NSU” aufklären. Hinter dieser beschönigenden Umschreibung versteckte sich der Doppelmord an Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, die seitdem als NSU-Mörder gebrandmarkt werden. Als Rechtfertigung dient, dass am 04.11.11 die beiden Erschossenen mit Beweismaterial in einem brennenden Wohnmobil entdeckt wurden, so dass die Polizei seit Jahren ungelöste Verbrechen schnell aufklären konnte. 

29.4.2015
www.faz.net/aktuell/politik/nsu-prozess/beate-zschaepe-leidet-unter-schweige-strategie-im-nsu-prozess-13564515.html

Die Hauptangeklagte im NSU-Prozess schweigt eisern – auf Anraten ihrer Anwälte. Weil Zschäpe darunter leidet, vertraute sie sich einem Arzt an. Sein Gutachten gibt den Blick frei auf eine zunehmend zermürbte Angeklagte.

10.1.2015
info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/falk-schmidli/nsu-affaere-die-these-vom-selbstmord-der-beiden-uwes-ist-ein-maerchen.html

In unserem letzten Artikel zum Thema »Rußlungen-Lüge« haben wir bereits berichtet, dass die Version vom Doppelselbstmord der angeblichen NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt auf recht wackligen Füßen steht. Tatsächlich muss man aber irritiert feststellen, dass dieses Märchen immer noch die Grundlage für die derzeitige offizielle Selbstmord-Version ist, obwohl diese Lüge mitterweile aufgeflogen ist. Diese Selbstmord-Geschichte wird durch neue Informationen aus dem »fatalist«-Leak, die sich hauptsächlich mit der Spurenauswertung des Wohnmobils beschäftigen, nun vollkommen unlogisch.





Pressemeldungen 2014


21.12.2014
info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/falk-schmidli/der-nsu-fall-wird-zur-staatsaffaere-ein-hoch-brisanter-beitrag-auf-3sat.html
Am 17.12.2014 wurde endlich das erste Mal im deutschen Fernsehen in 3sat Kulturzeit über den Whistleblower »fatalist« und den »Arbeitskreis NSU« berichtet. Die den Kopp-Online-Lesern schon längst bekannten Protagonisten dieser Gruppe fatalist und Prof. Dr. Wittmann werden in dieser rund zehnminütigen Kurzreportage u.a. interviewt, so dass sich die Leser diesmal sogar ein Bild von den beiden machen können.

15.12.2014
friedensblick.de/14275/bundesanwaltschaft-kuendigt-schlussstrich-bei-nsu-ermittlungen/
„(…) So wie der Anschlag auf das World Trade Center in New York und das Pentagon in Washington am 11. September 2001 eine umfangreiche Umgestaltung der globalen Sicherheitsstruktur zur Folge hatte, hat das NSU-Ermittlungsversagen zu neuen Strategien der deutschen Sicherheitsbehörden und auch der Staatsanwaltschaften geführt.

28.11.2014
info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/falk-schmidli/neuigkeiten-vom-nsu-phantom-und-interview-mit-fatalist-.html

In unserem letzten Artikel über den NSU-Prozess berichtete Kopp Online über den Brief der Gruppe um den Blogger und Leaker von BKA-Dokumenten »Fatalist« an den Innenausschuss des Deutschen Bundestages. Inhalt dieses Mailings waren gravierende Widersprüche in den NSU-Akten, die den Verdacht nahelegen, dass es sich hierbei um gefälschte Beweise handelt. Das Mailing ist nun zwei Monate her. Was ist seitdem passiert?

2.10.2014
info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/falk-schmidli/nsu-prozess-systematische-beweismittelfaelschung-durch-ermittlungsbehoerden-.html

Erst kürzlich berichteten wir über »fatalist«, den Whistleblower im NSU-Fall, der auf seinem Blog »Wer nicht fragt bleibt dumm« die BKA-Dokumente des NSU-Falles leakt und analysiert. Hier ist nun einiges in Bewegung geraten.






Dokus und dergleichen


ohne Datum
arbeitskreis-n.su/blog/2015/10/10/nsu-prozess-die-hauptangeklagten-sind-tot-und-haben-keine-verteidiger/
Klingt komisch, ist aber so: Böhnhardt und Mundlos sind die Hauptangeklagten im NSU-Schauprozess, werden auch in den BKA-Akten post Mortem mehr als 1 mal als Beschuldigte bezeichnet, stehen jedoch nicht vor Gericht, da tot, und haben auch keinen Verteidiger.

ohne Datum
https://sicherungsblog.wordpress.com
NSU-Leaks - wichtig - hier ist einiges vermerkt






































































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